Mit 3:15 unterlag die 2. Mannschaft der Unicorns in ihrem ersten Punktspiel der diesjährigen Saison bei den Mannheim Knights/Bandits. Beide Offense-Reihen hatten mit dem Dauerregen im MTG-Stadion zu kämpfen, der Passspiel fast unmöglich machte.


Pünktlich zum Kickoff öffnete der Himmel seine Schleusen, und das im Laufe des Spiels immer mehr, so dass spätestens in der zweiten Halbzeit beide Mannschaften fast ausschließlich auf Laufspiel setzten. Das kam den Mannheimern mehr entgegen, verfügten sie doch über das kraftvollere Laufspiel und hatten bereits in ihrem ersten Punktspiel die Heidelberg Jaguars mit 41: 0 überrannt.

Die Stärke der Unicorns-Offense liegt dagegen eher im Passspiel, das im ersten Viertel auch noch passabel funktionierte, danach aber witterungsbedingt immer schwächer wurde. Dafür hatte aber die Haller Defense einen guten Tag erwischt und erlaubte den Gastgebern nur einen einzigen Touchdown. Vor allem die Laufverteidigung zeigte sich gegenüber dem Vorbereitungsspiel vor vier Wochen stark verbessert.

In der ersten Hälfte bewegten beide Offenses recht ordentlich den Ball, konnten aber lediglich je ein Field Goal als Ausbeute vorweisen. Für die Unicorns traf Matthias Preiß aus 32 Yards sicher. So stand es Sekunden vor dem Halbzeitpfiff unentschieden, ehe Mannheim den bis dato längsten Drive mit einem kurzen Touchdownlauf plus Extrapunkt zum 10:3 abschloss.

Ein großes Plus hatten die Platzherren das ganze Spiel über mit ihren Punts, die die Unicorns meist kurz vor deren Endzone festnagelten. So passierte es auch zu Beginn des dritten Viertels und die Mannheimer nutzten die Chance auf einen Safety, indem sie den Haller Ballträger in dessen Endzone zum psychologisch wichtigen 12:3 zu Fall brachten.

Im letzten Viertel gelang den Knights/Bandits, die sich aus den "Überresten" der Rhein-Neckar Bandits und dem Uni-Team Mannheim Knights zusammensetzen, ein weiteres Field Goal zum Endstand von 15:3. Auf Seiten der starken Haller Defense stach Safety Max Kircher mit zwei Interceptions heraus, außerdem konnte Linebacker Matthias Hofmann einen Fumble erobern.